Mythologie der wikinger

mythologie der wikinger

Bei den Asen handelt es sich nach dem Glauben der Wikinger um ein junges In der Mythologie der Wikinger gehörte Loki zum Göttergeschlecht der Asen. Mythologie der Wikinger. (Mythen der Welt). | Morgan J. Roberts | ISBN: | Kostenloser Versand für alle Bücher mit Versand und Verkauf duch Amazon. Wie ein roter Faden zieht es sich durch die Nordische Mythologie, und auch die Entstehungsgeschichte der Welt, wie die alten Wikinger sie sich vorstellten.

Die Mythen waren eher ein theoretischer Überbau für bestimmte Kultformen und hatten wenig mit Glauben in unserem Sinne zu tun. Es gibt nur sehr wenige schriftliche Zeugnisse aus der Zeit der mythischen Kulte.

Es handelt sich dabei um die in Metall oder Stein geritzten Runen. Die meisten Quellen stammen hingegen aus römischen und christlichen Schriften.

Diese stammen weder aus erster Hand, noch sind sie neutral. Man muss auch berücksichtigen, dass die skandinavischen Dichter Elemente der christlichen Religion verwendet haben, ohne deren Inhalt zu übernehmen.

Andeutungen über religiöse Vorstellungen der Vorzeit lassen sich auch aus bronzezeitlichen Artefakten ablesen. Bekannt sind schalenförmige Eintiefungen in Felsen, die mit Opfern in Verbindung gebracht werden.

Ob die Mythen inhaltlich irgendetwas mit dem zu tun haben, was auf uns überkommen ist, lässt sich nicht feststellen. Das Gleiche gilt für Miniaturäxte, die mit dem Blitz in Verbindung gebracht werden.

Es ist aus religionsphänomenologischer Sicht nicht völlig sicher, dass mit den steinzeitlichen Religionen bereits Götter als lebende Wesen verbunden waren.

Es ist auch gut möglich, dass Naturelemente wie Blitz, Bäume, Steine, Erde und Wasser selbst als lebendig betrachtet wurden. Götter als Personen sind in der Bronzezeit durch Felszeichnungen und Bronzefiguren belegt.

Die Feuerbestattung , die in der zweiten Hälfte des 2. Menschen werden in voller Kleidung und mit reichen Beigaben bestattet. Dass das gleiche sehr spezielle Motiv zu dieser Zeit unabhängig vom kontinentalen Kulturkreis entstanden sein sollte, darf als unwahrscheinlich gelten, so dass von einer Motivwanderung von Süden nach Norden ausgegangen werden kann.

Weitere Quellen sind die skandinavischen Brakteaten mit Götterdarstellungen und Runeninschriften sowie Votivgaben aller Art.

Alle diese archäologischen Zeugnisse bedürfen für ihre konkrete Deutung der Schriftquellen. Als Snorri Sturluson sein Skaldenlehrbuch um schrieb, war der geschilderte mythologische Stoff von Skandinavien bis Bayern bekannt.

Jahrhundert, auf dem englischen Steinkreuzfragment von Brigham aus dem 8. Jahrhundert, auch den Ring in einem Pfeilerdienst der Neuwerkkirche in Goslar aus dem Jahrhundert und auf dem spätromanischen Taufbecken von Fullösa in Schonen.

Seine Überlieferung ist der wichtigste Schlüssel zur germanischen Ikonografie der Mythen. Bildliche Darstellungen, die keiner textlichen Überlieferung zugeordnet werden können, wie dies für die Felsritzungen der Bronzezeit gilt, sind über den konkreten Gegenstand der Darstellung hinaus nicht zu interpretieren.

Die ältesten Quellen über Mythen nördlich der Alpen stammen aus dem 1. Andere Quellen sind Votivsteine germanischer Soldaten in römischen Diensten.

Sie sind häufig schwer verständlich, weil sie sehr kurz sind und die Kenntnis über mythische Zusammenhänge bereits voraussetzen. Alle diese Quellen betreffen aber Mythen und religiöse Praktiken der kontinentalen Germanen, und die Schlüsse daraus lassen sich trotz der Verwandtschaft nicht ohne weiteres auf Skandinavien übertragen.

Skandinavien ist mit schriftlichen Quellen reicher gesegnet, in aller Regel in altisländischer Sprache. Allen voran steht die Lieder-Edda , die Prosa-Edda des Skalden Snorri Sturluson, wobei bei seinen Texten immer beachtet werden muss, dass sie in einer bereits christlich geprägten Kultur verfasst worden waren.

Sogar in der samischen und in der finno-ugrischen Mythologie finden sich Gestalten, die nordgermanische Entsprechungen haben: Hora-galles entspricht dem Thor, Väralden olmai isl.

Der schamanistische Odin und die Art wie er seine besondere Sehergabe erhält, ist höchstwahrscheinlich finno-ugrischen Ursprungs.

Es ist umstritten, ob das, was die gelehrten norwegischen und isländischen Quellen über die nordische Mythologie berichten, auf Einflüsse der griechischen Mythologie und des christlichen Gedankengutes zurückzuführen ist.

Es hat sicherlich nicht zum Glauben im Volke gehört. Einiges kann auch auf Missverständnissen christlicher Verfasser über mythische Vorstellungen und Zusammenhänge beruhen.

Zum einen enthalte die Darstellung der Götter keinen Bezug zum Christentum, auch nicht zu christlicher Moral. Zum anderen betont Snorri selbst den scharfen Unterschied zwischen dem, was er niederschreibt und dem Christentum:.

Doch sollen Christenmenschen nicht an die heidnischen Götter und nicht an die Wahrheit dieser Sagen auf andere Weise glauben, als so, wie es im Anfang dieses Buches zu lesen ist..

Snorri verstand also seine Überlieferung als echt heidnisch und für Christen nicht ungefährlich. Denn es gibt kein entsprechendes Wort für das lateinische Wort templum in norrön , und es sind auch nicht die leisesten archäologischen Spuren heidnischer Gotteshäuser gefunden worden.

Daher lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, welchen Gegenstand die Verfasser mit dem Ausdruck templum belegt haben. Auch die Ortsnamen auf -hov deuten auf solche zentralen Kultstätten hin.

Der Glaube im Volk über die Seelen der Verstorbenen und die Naturereignisse entspricht im Wesentlichen dem, was in ganz Europa geglaubt wurde, was auch durch den übereinstimmenden Volksglauben in jüngerer Zeit und auch die ähnliche Nomenklatur für Alben , Zwerge , Nachtmare , Wichtel und Nöck bestätigt wird.

Nachrichten über solche Gemeinsamkeiten im Glauben der frühen germanischen Zeit finden sich in dem gemeinsamen Zug, über Bäume und Flüsse hinaus auch die Sonne, den Mond und das Feuer zu verehren.

Eine systematische Mythologie, die dem Volksglauben zu Grunde liegt, lässt sich aus den Quellen aber nicht entwickeln.

Die Traditionen waren auch nicht einheitlich. So schreibt Snorri z. Auch stehen ein vertikales Weltbild mit Göttern im Himmel und ein horizontales Weltbild mit dem Wohnsitz der Götter im Mittelpunkt der Erdscheibe nebeneinander.

Die neuere Forschung sieht den Einfluss des Christentums weniger in einem Eindringen christlicher Motive in die heidnischen Mythen als vielmehr in der Darstellungsweise.

Das hat auf die Darstellung des Stoffes abgefärbt. Hennig Kure hat dies an einem Beispiel aufgezeigt: Der Trank kann nicht schwinden. Davon hat alles Wasser seinen Lauf.

Das ist so viel, dass alle Einherjer davon volltrunken werden. Die Unbestimmtheit des Mythos wird bei Snorri eindeutig gemacht.

Gylfaginning sagt nicht, was die Ziege von den Zweigen frisst, Snorri legt es fest: Auch woraus der Met rinnt, klärt erst Snorri. Der Met geht bei Gylfaginning nie aus.

Snorri ergänzt, dass die Einherjer volltrunken werden. Snorri zählt alle Flüsse auf. Nichts bleibt in mythischer Schwebe, alles wird genau festgelegt.

Darin sieht Kure und die von ihm zitierte Forschung den Haupteinfluss christlicher Bildung auf die Darstellung der heidnischen Mythen und weist darauf hin, dass auch die gegenwärtige Forschung auf diese Mythen durch die Brille Snorris blickt.

Als weitere schriftliche Quellen können Inschriften gesehen werden. Sie sind auf Brakteaten, Weihe-, Votiv- und Bildsteinen zu finden.

Für Trondheim sind für das Trinksprüche beim Opfer für Odin, Njörd und Frey überliefert. Aus der Überführung römischer Wochentage in eine germanische Nomenklatur lässt sich entnehmen, welche germanischen Götter als Entsprechung zu den römischen gesehen wurden.

Thor konnte auch mit Herkules identifiziert werden. Was dem einen die Keule war, war dem anderen der Hammer. Es ist denkbar, dass die Göttin der Fruchtbarkeit bei den Sueben in der Nachbarschaft, die Tacitus als Isis bezeichnet, mit dieser Nertus identisch ist.

Prokop berichtete im 6. Man opfere ihnen allen, aber dass Ares Mars — also Tyr — ihr höchster Gott sei, dem sie Menschen opferten.

Das sächsische Taufgelöbnis , das in einer Fuldaer Handschrift des 8. Jahrhunderts überliefert ist, ermöglicht, die Namen der für die Sachsen wohl wichtigsten Götter kennenzulernen.

Frigg auch Freya und ihre Schwester Uolla isl. Auch die Ortsnamenforschung fördert alte Götternamen zu Tage: Von den Namen der Göttergeschlechter kommen gud, as, dis , wahrscheinlich auch van vor.

Man kann anhand der Votivtexte von einem ausgeglichenen und zuversichtlichen Verhältnis zu den schicksalbestimmenden Mächten bei der bäuerlichen Bevölkerung ausgehen.

Ganz anders ist die von den Skalden überlieferte Mythologie, wie sie in den Edda-Liedern vorgetragen wurde.

Hier herrscht ein tiefer Pessimismus vor. Die Götterwelt der Germanen begründet sich auf drei Geschlechter, die alle aus dem Urchaos Ginnungagap und dem Urrind Audhumbla hervorgingen: Das Geschlecht der Riesen und Ungeheuer, zu denen praktisch alle bösen Wesen gehörten, die auch für Naturkatastrophen verantwortlich gemacht wurden, kam als erstes auf die Welt.

Dieses Geschlecht hat die Macht, die Welt zu vernichten. Damit dies nicht passiert, wurden Wanen und Asen geschaffen.

Hauptgott der Asen war Odin, ursprünglich vielleicht Tyr. Hauptgott der Wanen war der Meeresgott Njörd bzw. Beide Geschlechter lebten versöhnt und nebeneinander, bis die Christianisierung der Germanen einsetzte.

Daraus ergeben sich auch verschiedene Schöpfungsmythen: Odin war ursprünglich der Hauptgott der Westgermanen, wobei er sich nordwärts über ganz Europa verbreitete.

Daher wird in der Nordgermanischen Religion Odin immer als oberster Gott angesehen. Odin war der Gott über allen anderen Göttern. Odin war zuvorderst Kriegs- und Todesgott, und erst in zweiter Linie ein Weiser.

Daher war er der Gott der Ekstase und des rasenden Kampfes. Er war nicht ein nordischer, sondern ein gemeingermanischer Gott.

Die Sage um Odin reicht auch weit zurück, denn bereits die Römer wussten, dass die Germanen einen Gott verehrten, der ihrem Mercurius ähnelte.

Odin hatte nur ein Auge, das andere hatte er dem Jöten Mimir verpfändet, der über den Brunnen der Weisheit am Lebensbaum Yggdrasil gebot, wofür er aus dem Brunnen trinken durfte — er opferte also sein körperliches Auge für ein geistiges, mit dem er Dinge sehen konnte, die anderen verborgen waren.

Auch die Magie der Runen hatte er von Mimir gelernt. Das war der erste Kampf der Völker. Woher dieser schamanistische Zug in Odin kommt, ist nicht bekannt, möglicherweise aus dem Osten, wo der Schamanismus verbreitet war.

Thor war vor allem der Gott der Bauern. Seine wichtigste Eigenschaft war seine gewaltige Kraft. Darüber hinaus hatte Thor seinen Hammer Mjölnir.

Thor beschützte sowohl Götter als auch Menschen gegen die Jöten , die feindlichen Mächte in der Welt. Thors Kampf mit der Midgardschlange ist der Mythen liebstes Thema.

Odin und Thor gehörten zu den Asen. Daneben gab es noch Nornen , Folgegeister und Walküren. Sie alle hatten ihre Aufgabe und Rolle in der sozialen Weltordnung wie auch bei der Beschreibung von Naturereignissen.

Hinzu kommen weitere Wesen in der Natur: Zwerge, Elfen und Geister. Die Jöten waren die Hauptwidersacher der Asen. Sie symbolisierten die unbeherrschbaren Naturkräfte.

Sein Schädel ist das Himmelsgewölbe. Die ersten Menschen, Ask und Embla, wurden allerdings von Odin erschaffen. Ein anderes Göttergeschlecht waren die Wanen.

Zwischen Wanen und Asen gab es Krieg, der aber mit einem Bündnis endete. Es gibt Spekulationen über einen historischen Hintergrund, nämlich dass asengläubige Krieger wanengläubige Bauern unterworfen hätten oder einfach nur der Wanenkult von einem Asenkult abgelöst worden sei oder auch, dass hier verschiedene Lebensentwürfe gegeneinander gestellt werden sollten.

Das Weltbild der Bewohner Skandinaviens war stark von ihren Mythen und Sagen geprägt, wobei unklar ist, wieweit deren Vorstellungen in der Bevölkerung verbreitet war.

Die überlieferten Mythen beschreiben, was in der königlichen Hofgesellschaft, einer Kriegerkaste, vorgetragen wurde.

Jeder von Ihnen hatte ein eigenes Domizil und so herrschte: Das Reich der Götter und die Welt der Sterblichen wurde durch Bifröst , eine regenbogenartige Brücke, miteinander verbunden.

In Midgard waren die Menschen heimisch. Ein riesiges Meer, welches eine gigantische Schlangenbestie, die einfach als Midgardschlange bezeichnet wurde, beherbergte, umgab sie.

Hier wohnten allerlei Ungeheuer und Riesen, die den Göttern und Menschen feindlich gesinnt waren und nur darauf warteten, am Tag des Ragnarök zuzuschlagen.

Tief unter der kalten Erde wurde das Totenreich von der Göttin Hel bewacht. Hel war eine Gottheit, deren eine Körperhälfte eine betörende junge Frau widerspiegelte, während die andere Seite ein altes Skelett zeigte, welches als Symbol für alles Vergängliche stand.

In Asgard wuchs auch der Weltenbaum, der als Yggdrasil bezeichnet wurde. Dieser überaus gigantische Baum war durch seine Wurzeln mit Midgard, Utgard und Helheim verbunden und hielt das Gefüge der Welt und ihre Ordnung zusammen.

Vor der Weltenesche lag auch die Wasserquelle der Schicksalsgöttin. Der Weltenbaum war immensen Strapazen ausgesetzt: Es kann durchaus sein, dass er dabei nicht immer die heidnische Auffassung richtig wiedergegeben hat.

Genealogische Ursprungsmythen sind Geschichtsmythen , die in der Regel die Herrschaft einer Königssippe zu legitimieren hatten.

Diese Mythenbildung hielt sich noch lange, indem die späteren Könige sich entweder auf König Harald oder auf König Olav den Heiligen zurückzuführen trachteten, obgleich sie genetisch sicher nicht von ihnen abstammten.

Das Gleiche ist in England zu beobachten. Frühe Genealogien gingen auf Wodan Odin und Frealaf zurück. An erster Stelle steht der sogenannte Fimbulwinter, eine karge Eiszeit mit drei strengen und eisig kalten Wintern, die von Schneefall, Frost und Stürmen geprägt sind.

Die klirrende Kälte des Fimbulwinters wird von keinem Sommer unterbrochen und ist eine Abfolge einer kalten und kargen Periode, die in sich bereits die Zeichen des Untergangs trägt.

Das dritte eschatologische Ereignis, das mit dem Untergang einhergeht, ist das Versinken der Erde. Sie geht in den Wellen des aufgepeitschten Ozeans unter, der vom Wüten der an Land gekommenen Midgardschlange aufgewühlt wurde und nun das Land überflutet und alles in seinen Wogen verschlingt.

Das letzte der vier eschatologischen Ereignisse, die das Schicksal der Götter einleiten und es als düstere Katastrophen begleiten, ist die Verdunkelung der Sonne.

Im Chaos der bebenden Erde, die Felsen einstürzen lässt und Bäume entwurzelt, kann sich der gefährliche Fenriswolf aus seiner Gefangenschaft in Ketten lösen.

Er verschlingt die Sonne und bringt dadurch Finsternis und Dunkelheit über die Welt. Durch die Fluten des Ozeans, der die Erde überschwemmt hat, wird das Totenschiff Naglfar flott, das aus den unbeschnittenen Nägeln von Leichen erbaut ist.

Das riesenhafte düstere Meeresgefährt bringt die Riesen, die Feinde der Götter mit sich. Im Chaos der bebenden Erde gelingt es den kampfwütigen grimmigen Gestalten, die Regenbogenbrücke Bifröst zu überqueren, die als Verbindung zwischen Midgard und Asgard fungiert und so einen Weg zwischen Himmel und Erde, zwischen Göttern und Menschen ermöglicht.

Durch Heimdalls Horn gewarnt, versammeln sich die Götter und beratschlagen darüber, wie der Krieg gegen die Feinde zu führen ist.

Die Asen und Wanen versammeln sich zusammen mit den Einherjern, den gefallenen tapferen Kriegern, die ihre letzte Ruhestätte in Walhall gefunden haben.

Der Höllenhund Garm und der Kampfesgott Tyr töten einander in einem grausamen Zweikampf, auch der listige Verräter Loki und der Brückenwächter Heimdall stehen einander gegenüber und beenden gegenseitig ihr Leben.

Der mächtige Donnergott Thor trifft im Kampf auf die fürchterliche und gewaltige Midgardschlange. Zwar gelingt es ihm, das Ungeheuer zu töten, er stirbt jedoch selbst nur wenige Sekunden später an ihrem tödlichen Gift.

Im Gegensatz zu monotheistischen Weltbildern geht die germanische Mythologie ähnlich wie die griechisch-römische antike Vorstellung von der Fehlbarkeit der Götter und einem befristeten Dasein derselbigen aus.

Durch die menschlichen Charakteristika, die den Göttern zugesprochen werden, können sie ebenso wie die Menschen durch Verbrechen und Kriege Schuld auf sich laden und somit gerichtet werden.

Ragnarök bedeutet im germanischen Götterglauben das Ende der Welt in Zerstörung und Untergang, was die Götterwelt ebenso betrifft wie die Menschenwelt.

Diese Vernichtung ist jedoch keineswegs endgültig, aufgrund einer zyklischen Vorstellung des Weltenlaufs wird nach dem Untergang eine neue und gereinigte Welt aus dem Meer emporsteigen.

Nacheinander läuten der Fimbulwinter, der Weltenbrand, das Versinken der Erde und die Verdunkelung der Sonne Ragnarök ein und besiegeln bereits im Voraus und während der letzten Schlacht die endgültige Katastrophe.

An erster Stelle steht der sogenannte Fimbulwinter, eine karge Eiszeit mit drei strengen und eisig kalten Wintern, die von Schneefall, Frost und Stürmen geprägt sind.

Die klirrende Kälte des Fimbulwinters wird von keinem Sommer unterbrochen und ist eine Abfolge einer kalten und kargen Periode, die in sich bereits die Zeichen des Untergangs trägt.

Das dritte eschatologische Ereignis, das mit dem Untergang einhergeht, ist das Versinken der Erde. Sie geht in den Wellen des aufgepeitschten Ozeans unter, der vom Wüten der an Land gekommenen Midgardschlange aufgewühlt wurde und nun das Land überflutet und alles in seinen Wogen verschlingt.

Das letzte der vier eschatologischen Ereignisse, die das Schicksal der Götter einleiten und es als düstere Katastrophen begleiten, ist die Verdunkelung der Sonne.

Seine etwa um entstandene Snorra-Edda stellt eigentlich ein Lehrbuch für angehende Skalden dar und besteht aus drei Teilen: Im ersten Teil liefert Snorri eine umfangreiche Darstellung der altnordischen Mythologie.

Der zweite beschäftigt sich mit den sogenannten Kenningar, in der Skaldendichtung und auch in der Edda häufig vorkommenden Umschreibungen für Ausdrücke, die nur ein Kenner der Mythologie verstehen kann.

Somit ist auch dieser Teil in mythologischer Hinsicht interessant. Im letzten Abschnitt seines Werkes erklärt Snorri anhand von mehr als verschiedenartigen Strophen die komplizierte Metrik der Skaldendichtung.

Nach heutigen Erkenntnissen wurde der Codex regius erst in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts niedergeschrieben und nicht, wie ursprünglich angenommen, schon vor der Snorra-Edda.

Aus der Wikingerzeit selbst sind uns nur wenige zeitgenössische schriftliche Quellen erhalten.

Eine davon verfasste Adam von Bremen, ein Geistlicher, der um unter anderem einen heidnischen Tempel in Uppsala beschrieb.

Je nach Anlass habe man dem jeweils zuständigen Gott geopfert, also zum Beispiel Odin, um Kriegsglück zu erlangen. Ein weiterer Geistlicher, dessen Werk Informationen über die vorchristliche Mythologie liefert, war der dänische Gelehrte Saxo Grammaticus ca.

Sein Werk enthält sogar einige Götter- und Heldensagen, die sonst nirgends überliefert sind. Doch Saxo ging sehr frei mit den ihm vorliegenden Quellen um und schmückte sie fantasievoll aus; Übersetzungsfehler sorgten wohl noch zusätzlich für Verlust der ursprünglichen Bedeutung.

Die älteste schriftliche Berichterstattung über die germanische Religion stammt von dem römischen Gelehrten Tacitus ca. Dieses Symbol ist auch mit dem germanischen Gott Odin verbunden, weil es auf vielen germanischen Gräbern eingraviert ist.

Die Wikinger hatten keine Gräber. Tatsächlich wurden die Toten in einem Boot mit all ihren persönlichen Gegenständen ins Meer geschickt.

Vegvisir, übersetzt was den Weg zeigt , ist ja ein isländisches Zaubersymbol. Es hat nichts mit dem Wikinger zu tun, aber es ist auch Teil der Mythologie der nördlichen Völker.

Dieses Symbol wurde in einer modernen isländischen Zaubersammlung gefunden, das Manuskript Huld. Wir finden nur einen Satz über das Thema Vegvisir und seine Bedeutung: Wir wissen nicht wirklich seinen Ursprung und ob es während des Zeitalters der Wikinger erfunden wurde oder danach.

Auf jeden Fall ist es ein schönes Symbol mit einer schönen Bedeutung! Der Awe Helm ist eines der geheimnisvollsten und mächtigsten Symbole der nördlichen Mythologie.

Seine Form ist faszinierend - ein Kreis mit acht Armen. Wie die meisten alten germanischen und nördlichen Symbole, war die Form ihrer visuellen Darstellung weit davon entfernt, streng festgelegt zu werden.

Seine Form erinnert auch an den Vegvisir. Es symbolisiert Kraft und Unbesiegbarkeit. Manche sagen, es war tatsächlich das Symbol der Krieger.

Seine Form variiert erheblich von einer Quelle zur anderen. Wie die anderen nordischen Symbole hat sie weder endgültige Form noch definitive Bedeutungen.

Aber es gibt eine gemeinsame Interpretation aller Texte:

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Mythen, Sagen und Legenden Thor Andeutungen über religiöse Vorstellungen der Vorzeit lassen sich auch aus bronzezeitlichen Artefakten ablesen. Idun ist die Hüterin der goldenen Äpfel, die den Göttern die ewige Spielen mit auto und damit auch die Unsterblichkeit verleihen Gylfaginning Bei einem solchen hochkomplexen Entstehungsprozess ist daher bereits die Frage nach dem Alter sehr problematisch, da der Begriff des Alters einen Nullpunkt voraussetzt, Beste Spielothek in Pfaffenreith finden für jedes Motivelement anders anzusetzen ist. Die Wände bestehen aus Schlangen. Thor wiederum erschlug in book of dead simulator sogleich mit seinem Hammer. Triple Twister Slot Machine Online ᐈ RTG™ Casino Slots bespritzte sie mit Weihwasser. Beste Spielothek in Allersheim finden diesem Grund Beste Spielothek in Harlang finden ich mich hier auf eine Spiele windows 7 download der in meinen Augen wichtigsten Informationen. Das ist so viel, dass alle Einherjer davon volltrunken werden. In Asgard hat Odin drei Paläste. Die da heisen Tanngniostr und Tanngrisnir. Der Körper von Hel war zur Hälfe fleischfarben und zur anderen Hälfte blau-schwarz, da sie halb tot und halb lebendig ist. Eine davon verfasste Adam von Bremen, ein Geistlicher, der um unter anderem einen heidnischen Tempel in Uppsala beschrieb. Alle diese Quellen betreffen aber Mythen und religiöse Praktiken der kontinentalen Germanen, und die Schlüsse daraus lassen sich trotz der Verwandtschaft nicht ohne weiteres auf Skandinavien übertragen. Auch in der Gylfaginning tritt Freya auf. Sie ist die Tochter von Loki und der Riesin Angrboda. So schreibt Snorri z. Von der Romantik bis heute In Deutschland beschäftigte man sich seit der Romantik etwa von bis verstärkt mit heidnischer Mythologie, was unter anderem eine Rückbesinnung auf die eigene Geschichte als Reaktion auf die verhasste napoleonische Fremdherrschaft war. Olympische Spiele zu Ehren der Götter. Sein Werk enthält sogar einige Götter- und Heldensagen, die sonst nirgends überliefert sind.

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